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19., 20.04.2002 und 26., 27.04.2002,
Short Cuts Macbeth

Macht, Mord, Blut, Gier und Tyrannei - Ehrgeiz und Wahnsinn. Das ist der Stoff, aus dem bis heute die politischen Geschicke gewebt sind. Zeitlos wirken diese Motive auf uns als Künstler.
Kahle Wände, rohe Bühne aus Metallgerüsten und Leitern, metallischer Krach und zerrissene Stille, Blut, Schlamm, extreme Stimmen und Bewegungen sind Ausdruck der künstlerischen Auseinandersetzung im Theaterlabor.
Schlaflos wälzen sich Macbeth und seine Lady durch den großen Saal von Tor 6. Ihre Verzweiflung hallt wieder von den kahlen Wänden. "Ich hab die Tat getan" schallt es hundertfach durch den Raum. "Fort verdammter Fleck!" seufzt Lady Macbeth, schreien die Frauen auf der Bühne.

Für dieses Projekt macht sich das Theaterlaborensemble mit Akteuren der Gruppe 2, die mit den "Zofen" auf sich aufmerksam gemacht hat. Das Regieteam des Theaterlabors macht sich mit dieser Produktion auf zu neuen Ufern und knüpft aus altem Stoff eine ekstatische, wilde Performance. Textlich aufs wesentlichste reduziert spielt die Inszenierung mit dem Macbethmaterial, übersetzt Sprache in Atmosphäre und stellt Macbeth ins Heute, wo doch immer Blut fließt für die Macht, Macht, Macht...
Veranstalter: theaterlabor

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