Drei junge Filmstudenten fuhren am 20.02.2001 abends in den Wald, um für ihr Studium einen Horrorkurzfilm zu drehen. Doch schnell verwandelte sich die Realität in einen einzigen Horrorfilm, als die jungen Leute auf einen entlaufenen Psychopathen trafen.
Eine Flucht war nicht möglich, denn der Psychopath hatte ihren Wagen manipuliert und fahruntüchtig gemacht.
Von der Außenwelt abgeschnitten begann nun für die Studenten ein Kampf um Leben und Tod. Ein Kampf gegen eine blutrünstige Bestie, den sie nicht gewinnen konnten. Einer nach dem anderen machte die tödliche Bekanntschaft mit seinem Mörder...
Zehn Tage später wurden die teils sehr stark zerstückelten Leichen der Filmstudenten von der Polizei gefunden. Neben einer Leiche lag die Videokamera, mit der bis zum Tode gefilmt worden war. Die gefundenen Kameraaufnahmen dokumentieren ungewollt die grauenvollen Geschehnisse.
Der Film wurde im Januar 2001 abends im Teutoburger Wald gedreht.
Was im Film als einsamer Ort dargestellt wird, war in Wirklichkeit nahe einer belebten Gaststätte und mehreren Häusern. Es war ein Wunder, daß niemand geängstigt die Polizei rief, um auf die (Todes-)Schreie im Wald aufmerksam zu machen.
Trotz der recht chaotischen Drehbedingungen (kein Licht, improvisierte Drehorte etc.) war nach fünf Stunden die letzte Szene abgedreht.
Die Kritiker waren zerstritten über den Film.
Die eine Fraktion favorisierte den Vorspann als den gelungensten Teil des Films, während die andere Fraktion den Nachspann hochlobte. Die Faszination am eigentlichen Film hielt sich in Grenzen:
Zu langatmig und unspektakulär waren die häufigsten Urteile. Der Film würde zu langsam Spannung aufbauen und sich zu sehr an Nebensächlichkeiten aufhalten. Die Flucht und der Kampf gegen den Mörder wären wiederum zu kurz geraten.
Aufgrund der vernichtenden, aber berechtigten Kritik, wurde der Film nachgeschnitten. Die "cutted" Version wurde von 21 Minuten auf 14 Minuten gekürzt und mit Musik unterlegt.
Die gekürzten sieben Minuten waren reines Füllmaterial, dessen Fehlen kein Kritiker bemerkte.
Die Kritiker reagierten nun positiv. Eine Person empfand den Film jetzt sogar als gruselig und spannend.
Der Vorwurf, daß es sich bei "Teutokill" um eine eindeutige "Blair Witch Project" Kopie handeln würde, ist berechtigt.
Wir wählten diese spezielle Form der Kameraführung und des Filmthemas, da sie für uns als blutige Anfänger eine gute Möglichkeit bot, erste Erfahrungen beim Drehen zu sammeln.
Trailer (mpg / 1,73 MB)
Trailer (avi / 9,0 MB)
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